Schnarchenicht.ch

 

 

Sie befinden sich hier: > Schnarchenicht.ch - Home 

Schnarche nicht!

Wer schläft, kann schnarchen. Dieses knatternde Geräusch entsteht in den oberen Atemwegen. Es kommt bei Schlanken und Fülligen, sowie bei Jung und Alt vor. Von leise bis stark, und von gelegentlich bis regelmässig ist ebenfalls alles möglich. Bei  spätestens etwa normaler Musiklautstärke (50 Decibel) wird es störend, darüber hinaus unerträglich. Wer da noch im gleichen Raum schläft?

Im höheren Alter schnarchen etwa 60% der Männer und 40 % der Frauen.

Gesunder Schlaf ist wichtig. Schnarchen kann die Schlafqualität beeinträchtigen, längerfristig eventuell ein Gesundheitsrisiko darstellen, oder manchmal sogar ein Ernst zu nehmendes Krankheitszeichen sein.


Gesundheitsrisiken

  • Tagesmüdigkeit wegen „schlechtem“ Schlaf

  • OSAS: Obstruktives Schlaf-Apnoe-Syndrom (OSAS)

  • ungünstige Beziehung zu zahlreichen Krankheiten

  • Wahrscheinlich Kreislaufbelastung, Bluthochdruck

  • Schlafraub an Partner / Partnerin

Gewöhnliches, noch irgendwie normales und harmloses (ohne krankmachende Wirkung, oder schon eingetretene Krankheit) Schnarchen ist häufig. In jedem Zweifelsfall ist jedoch ärztlicher Rat unentbehrlich.


Arztbesuch

  • erforderlich wenn Schnarchen

    - laut

    - unregelmässiger Rhythmus

    - jede Nacht

    - in jeder Körperlage

  • bei unerklärlicher Tagesmüdigkeit und Leistungsverminderung

  • in jedem Zweifelsfall

 Je nachdem müssen weitere Abklärungen, wie etwa im Schlaflabor (HNO, Schlafmedizin, Neurologie, Pneumologie) erfolgen. Nächtlicher Sauerstoffmangel und häufiges Aufwachen ziehen eine Tagesmüdigkeit und eventuell sogar Hirnfunktionsstörungen nach sich. Diese Folgen können schwerwiegend sein. Je nach medizinischer Diagnose ist  dann auch über die Notwendigkeit von Massnahmen zu entscheiden. 


Ursachen & Diagnosen

  • Umgebung

    - „schlechte“, trockene Luft

  • Gewohnheiten, Lebensstil

    - Alkohol (Nummer 1!)

    - Übergewicht (jedes Kilo zählt!)

    - Rauchen

  • Anatomie 

    - „schlaffe“ obere Luftwege / enge Nasenlöcher, Verbiegung der Nasenscheidewand, Nasenpolypen

    - Engnisse im weichen Gaumen (Halszäpfchen, Gaumensegel, grosse Mandeln, Rachenfehlbildung)

  • OSAS: Obstruktives Schlaf-Apnoe-Syndrom

    –Arztbesuch / Schlaflabor!

Führt die Abklärung zur Feststellung von  „normalem“,  gewöhnlichem Schnarchen, darf man schon erleichtert sein.  Das Hauptproblem liegt dann nämlich im partnerschaftlichen Zusammenleben. Mit einem separaten Schlafraum wäre schon alles geregelt. Nur, hat man überhaupt diese Möglichkeit -  und meistens noch viel wichtiger – wer will nachts allein sein? Da wird man zusammen älter und sollte sich nun vom anderen abwenden. Aber auch junge Leute wollen in neuer Zweisamkeit schon gar nicht mit Schnarchen auffallen und belästigen, weder eitle Männer, noch viel weniger Frauen

Da sollten alle nützlichen Ratschläge befolgt werden, wie man selbst etwas besser machen kann.  Ganz allgemein ist für guten Schlaf zu sorgen. Dazu gehört Entspannung. Die Luft im Schlafraum sollte nicht zu trocken sein. Alkohol ist auf die Nacht zu vermeiden. Rauchen fördert das Schnarchen. Oft ist Übergewicht ein besonders ungünstiger Faktor. Medikamente sollten unter Hinweis auf das Schnarchproblem nur nach ärztlichem Rat genommen werden. Die vom Arzt empfohlene Seitenlage, welche im Schlaf gerne immer wieder in Rückenlage dreht, ist mehr schlecht als recht mit Kissen und anderen Einrichtungen, wie Einnähen eines Tennisballs in die Pyjama-Rückseite - ziemlich unangenehm störend - zu erzwingen.


Abhilfe bei gewöhnlichem Schnarchen

  • selbständig

    - Stressmanagement

    - Schlafzimmerklima verbessern

    - Höchstens mässiger Alkoholgenuss, keine gebr. Wasser

    - Rauchstopp

    - Gewichtsreduktion (Bewegung, Diät)

  • Technische Hilfen 

    - Mundschiene

    - Spangen

Die unglaubliche Vielfalt im Angebot von angeblichen und tatsächlichen Hilfen, welche gegen gewöhnliches Schnarchen helfen sollen, ist schwer zu überblicken. Vieles davon erweist sich für Gutgläubige als Enttäuschung und Geldverschwendung. Ohrstöpsel für den unfreiwilligen Zuhörer? Das kann lästig sein und hilft oft zu wenig. Ätherische Oele, und diverse andere Mittelchen für bessere Atmung können zwar manchmal etwas helfen, meist jedoch nicht genug. Von „Antischnarchpillen“ und anderen Wunderdrogen ist nicht viel zu erwarten.

Bei medizinischer Diagnose eines krankheitsbedingten Schnarchens erfolgen die Massnahmen je nach Ursache in ganz unterschiedliche Richtungen.
 


nach ärztlicher Diagnose

  • individuell

    - Beratung

    - Überprüfung der Medikamenteneinnahme

    - CPAP (Continous Positive Airway Pressure)

    - Mundschiene, Spange

    • als Option, nur wenn ausreichend wirksam

  • Operative Eingriffe

Dr. med. Gerhard Jenzer

> Ihr Kommentar

> Seitenanfang
 

Buchtipp
In der Überlebensfalle
Erfahrungen einer ALS-Patientin


Geschenk-Idee
Modeschmuck von girlsbest.ch




Kredit, Bargeld 
Mehr finanzieller Spielraum für Sie, dank einem Kredit von cash4me.ch

 


 


Partner Websites: www.boatworld.ch; www.cash4me-kredit.ch; www.girlsbest.ch; www.maxhari.ch; www.mybusiness.ch; www.ueberlebensfalle.ch

© 2010 - Bild: Quelle IMSI

Sitemap